Stein um Stein zum Kulturwandel: Die Gemeinde Emmen etabliert ihr Prozessmanagement

Emmen – der lebendige Vorort von Luzern – ist mit über 31’000 Einwohnern eine der grössten Gemeinden der Zentralschweiz. Unter dem Motto «Pionier Emmen – mein Lieblingsort» fördert die Gemeinde Innovation, Vielfalt und Lebensqualität. Mit starker Industrie, bunter Kultur und viel Raum für Ideen ist Emmen ein Ort zum Ankommen und Mitgestalten.

Im Projekt erbrachte Dienstleistungen

Requirements Engineering

Projektleitung

Implementierung

Analyse & Optimierung

Dokumentation

Strategie

Ausgangslage

Die Gemeinde Emmen befand sich zu Beginn des Projekts inmitten eines umfassenden kulturellen Wandels. Ziel war es, ein organisationsweites Prozessdenken zu etablieren – mit klaren Strukturen, einheitlichen Rollenbildern und digital gestützter Umsetzung. Die Herausforderung lag dabei nicht nur in der Prozessmodellierung, sondern im Aufbau eines nachhaltigen Verständnisses für Qualität und Wirkung über alle Führungsebenen hinweg.

Moritz Wey

Projektleiter Prozess- und Qualitätsmanagement

«Wir gestalten in Emmen nicht nur Prozesse, sondern schaffen ein gemeinsames Verständnis von Qualität und Verantwortung – digital gestützt, aber menschlich getragen.»

Vorgehen Methodik

Im Rahmen der «Qualitäts- und Prozesskulturtage» wurden sämtliche Kaderpersonen durch ganztägige Workshops eingebunden. Inhaltlich fokussierten die Veranstaltungen auf strategische Zielbilder, Rollenverständnis, konkrete Anwendungsfälle und Praxisreflexionen. Unterstützt wurde das Projekt durch das eigens für Emmen entwickelte Pingworker-Prozessmodul, welches eine effiziente, benutzerzentrierte Prozessmodellierung ermöglicht. Zusätzlich wurde mit einem strukturierten Walk-In-Support und kontinuierlicher Fachbegleitung eine hohe Umsetzungsqualität sichergestellt.

Erzielter Mehrwert

Die erste Projektphase konnte mit sichtbaren Fortschritten abgeschlossen werden: Prozessbewusstsein wurde verankert, Pilotprozesse erfolgreich modelliert und erste Optimierungspotenziale identifiziert. Das Prozessmodul hat sich als leistungsfähiges Werkzeug etabliert, das bereits überregional Aufmerksamkeit erzeugt. Führungskräfte konnten ihre neue Rolle aktiv annehmen und leisten nun einen wesentlichen Beitrag zur organisationsweiten Umsetzung.