Kaffee mit Minze - #3

Der MINT-Blogcast

Kaffee mit Minze – Der MINT-Blogcast, in welchem spannende und persönliche Insights rund um das Themengebiet der Prozess-Digitalisierung, -optimierung und artverwandten Bereichen diskutiert werden.

In Episode #3 spricht Marc mit Fabian Ludacka, dem Head of Business Development bei der TIM Solutions GmbH über die aktuelle Kundennachfrage in Bezug auf Prozess-Digitalisierung, wo die innovative TIM BPM Suite zwischen ERP-, CRM- und anderweitigen Unternehmensapplikationen wichtige Lücken schliesst und wie man als Unternehmen sinnvoll mit der Prozess-Digitalisierung starten kann.

Marc:
Hi Fabian, besten Dank, dass Du Dir einen Kaffee lang Zeit nimmst für «Kaffee mit Minze».

Fabian:
Vielen Dank für die Einladung! Ich finde den Namen eures Formats super, weil ich wirklich neugierig geworden bin, wie Kaffee mit Minze wohl schmecken mag. 😃 

Marc:
Als Head of Business Development bei TIM Solutions bist Du ja voll am Puls der Zeit was Themen Rund um Prozess-Digitalisierung anbelangen. Nach was fragen Eure Kundinnen und Kunden momentan?

Fabian:
Es sind weiterhin die Klassiker wie zum Beispiel unterstützende Prozesse aus dem HR, Finance oder Compliance Bereich. Aber auch komplexe Themen wie der Produktentstehungsprozess. Was man jedoch deutlich spürt, ist, dass die Nachfrage und gleichzeitige Dringlichkeit seit der Pandemie stark gestiegen sind. Die Unternehmen haben erkannt, dass digitale Prozesse nicht nur einen echten Mehrwert bieten, sondern in der heutigen Zeit essentiell geworden sind. Spätestens dann, wenn Prozesse im Homeoffice ins Stocken geraten oder gänzlich ausfallen, wird der digitale Reifegrad eines Unternehmens schmerzhaft sichtbar.

 

Marc:
Und wie könnt Ihr als TIM diese Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden angehen?
 
Fabian:
Mit TIM können diese Prozesse schnell und kostengünstig digitalisiert werden. Ein wichtiger Vorteil dabei ist, dass man auch mit einer 70% oder 80% Lösung bereits sehr viel erreichen kann, um sich dann Stück für Stück einer 100% Lösung anzunähern. Mit diesem flexiblen Ansatz können Unternehmen bereits nach wenigen Tagen von digitalen Workflows profitieren.
 

Marc:
Was für einen Impact hatte die Corona-Krise auf Euer Business?

Fabian:
Wie bereits erwähnt spüren wir einen deutlichen Rückenwind durch die disruptiven Veränderungen in der Arbeitswelt. 2020 war daher trotz aller Schwierigkeiten das erfolgreichste Jahr unserer Firmengeschichte.

Marc:
TIM entwickelt ja die innovative BPM Suite, auf deren Vorzüge auch wir von der MINT setzen, wenn es um Prozess-Digitalisierung geht. Jetzt stelle ich einfach mal eine ketzerische Frage:
«Wenn ich als Unternehmen bereits über ein ERP-, ein CRM- oder vielleicht auch noch über ein DMS-System verfüge: Wieso brauche ich dann noch die TIM BPM Suite?»

Fabian:
Die genannten Systeme konzentrieren sich jeweils auf ihre Kernfunktionalitäten. TIM verfolgt ebenfalls diesen Ansatz und konzentriert sich auf die Digitalisierung von Workflows, die unternehmens- und systemübergreifend abgebildet werden. Ein typisches Beispiel wäre der Produktentstehungsprozess, bei dem all diese Systeme eine Rolle spielen können, aber keins von ihnen den Prozess alleine abbilden kann. TIM ermöglicht den Brückenschlag zwischen diesen Systemen und schafft dabei eine einzigartige Möglichkeit Prozesse „End-to-End“ zu digitalisieren.

Marc:
Und wohin führt die mittel- und langfristige Reise mit TIM?
 
Fabian:
Wir werden unser Produkt, die TIM BPM Suite, weiterhin so ausrichten, dass Usability, Innovationskraft und Kundenorientierung an oberster Stelle stehen. Gleichzeitig werden wir unsere Stärken, wie die einfache Erstellung von komplexen Prozessen, eine hohe Umsetzungsgeschwindigkeit und die Offenheit zu allen Modellierungstools, die den BPMN 2.0 Industriestandard unterstützen, weiter ausbauen. Ziel ist es, Fachabteilungen selbst dazu zu befähigen ihre Workflows umzusetzen und auszurollen. Etliche unserer Kunden profitieren hier bereits von unserem „no-code“ Ansatz und setzen selbstständig Projekte um. Das Potential für TIM wird in den nächsten Jahren weiter wachsen. Obwohl wir den Markt bereits seit 2007 bedienen, ist die Digitalisierung bei vielen Unternehmen erst jetzt richtig in den Köpfen angekommen.

Marc:
Was würdest Du Kundinnen und Kunden raten, die nicht genau wissen, wie sie die Thematik der Prozessdigitalisierung angehen sollen?
 
Fabian:
Das Wichtigste ist einfach anzufangen, denn die Digitalisierung ist kein „nice to have“ mehr, sondern ein entscheidender Wettbewerbsvorteil. Unternehmen, die diese Entwicklung verpassen, haben schlicht keine Zukunft. Für den einfachen Einstieg hat es sich bewährt, mit einem einzelnen Prozess anzufangen bei dem offensichtliche Mängel vorherrschen. Mängel wie zum Beispiel hoher manueller Aufwand, viele Medien-/Systembrüche und der klassische Einsatz von unendlichen Excel-Sheets. Gerade im Bereich der unterstützenden Prozesse liegt in Unternehmen vieles brach. Wenn man mit einem Prozess klein startet, wachsen schnell Ideen und Begehrlichkeiten, die dazu führen das Thema insgesamt greifbarer zu machen und den Weg für eine strategische digitale Zukunft zu ebnen.
 
Marc:
Ich danke Dir für dieses Gespräch und hoffe, der Kaffee hat gemundet.
 
Fabian:
Jederzeit, gerne! Ich wünsche euch viel Erfolg! Danke für den Kaffee, er liegt irgendwo in der Mitte zwischen Erfrischung und Brechreiz. 😂

Zu Gast in dieser Episode:

Fabian Ludacka

Fabian Ludacka

Head of Business Development bei TIM Solutions GmbH

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